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Veranstaltungsnummer 4

23.-25. März 2018 - Prof. Dr. Heinz Rölleke

Ev. Akademie Villigst
58239 Schwerte

Totemismus – Animismus – Dämonismus. Archaische Weltanschauungen in den Märchen der Brüder Grimm

Seit etwa zweihundert Jahren gibt es Spekulationen über das Alter und die Herkunft bestimmter Märchen sowie Theorien über ihre weltanschaulichen Hintergründe. Die Forschung geht inzwischen konsequenter von den neueren Textzeugen aus, um in oder hinter ihnen archaische Welt- und Lebensdeutungen auszumachen. - Es sollen bekannte Grimm‘sche Märchen als Beispiele für verschiedene Stufen dieser teils uralten Vorstellungen bis hin zum ‚modernen‘ Monotheismus befragt und erläutert werden. Dabei dürfte sich unschwer zeigen, was diese Texte auch dem modernen Menschen noch zu sagen haben, denn die alten Bilder, die frühen Fragen und Antworten tauchen auch heute noch unvermittelt sporadisch auf; jedenfalls leben sie in unsrem Unterbewusstsein weiter. „Wenn wir den Mund öffnen, um zu sprechen, reden immer unzählige Generationen in jedem Wort mit.“ (Hugo von Hofmannsthal). Textgrundlage ist ein vollständige, durchnummerierte Ausgabe der Grimm‘schen „Kinder- und Hausmärchen“.

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Unterkunft und Verpflegung: ca. 130 €
Kursgebühr: 60 €

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