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"Ohne die Auseinandersetzung mit dem Dämon gibt es aber auch keine Reife."
 (Walter Scherf)

Liebe Mitglieder und Freunde der Europäischen Märchengesellschaft,
auf dieser Veranstaltungsseite dürfen wir Ihnen unser Seminarprogramm für das Jahr 2013 präsentieren.
Bitte beachten Sie, dass 2013 der Kongress bereits im Mai stattfindet, und zwar vom 8.-12.05.2013 in Bad Brückenau.
Im Herbst wird dann eine Fachtagung zum Thema Märchenpädagogik stattfinden: 31.10.-3.11.13 in der Wolfsburg in Mülheim.
Die Tagesseminare, die wir 2012 zum ersten Mal angeboten haben, sind sehr gut angenommen worden, deshalb bieten wir in diesem Jahr insgesamt fünf Tagesseminare an.
Die Reihe „Märchenland“ macht 2013 eine Pause, aber wir hoffen, dass wir 2014 wieder ein Land mit seinen Märchen in den Mittelpunkt eines Seminars stellen können.
Das märchenkundliche Symposium zu einem Grimmschen Märchen findet seine Fortsetzung zu KHM 53 Sneewittchen.

An dieser Stelle möchte ich allen Seminarleiterinnen und Seminarleitern unser herzliches Dankeschön für die zum Teil langjährige gute Zusammenarbeit ausdrücken.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Jahresprogramm wieder ein reichhaltiges, interessantes und inspirierendes Angebot vorlegen und wünschen allen Interessierten, dass das Jahresprogramm Ihr Interesse und rege Beteiligung an den Seminaren findet.
Mögen Sie alle in den Seminaren gute Erfahrungen machen und Ihr Märchenwissen vertiefen, Wissenswertes und Anregungen finden und bereichernde Begegnungen erleben.
Für Anregungen, Rückmeldungen und Kritik zum Seminarprogramm
und zu den Seminaren sind wir dankbar.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, an den ausgeschriebenen Veranstaltungen teilzunehmen und würden uns freuen, Sie bei einer oder mehreren der Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße
Sabine Lutkat

 


 

Angaben zu den Kursleiterinnen und Kursleitern der EMG-Seminare

Ute Ahlert

Märchenerzählerin und Seminarleiterin – Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Pädagogik in Marburg, Münster und Bonn; bis 2007 Studienrätin am GYMNASIUM:
Schwerpunkte: Vorträge und Erzählveranstaltungen unter thematischen Gesichtspunkten, Erzählförderung für Erwachsene n Seminaren, Workshops und Arbeitsgemeinschaften, Vermittlung von Märchen in Schulen.

Publikation: Das Erzählen als Möglichkeit der Deutung und Vermittlung von Märchen (2009).

 


Christel Bücksteeg

Märchenerzählerin und Seminarleiterin – Studium der Germanistik, Geschichte, Latein und Pädagogik in Bochum und Münster; zweijährige Ausbildung zur Theaterpädagogin. 2002-2006 Mitarbeiterin in der Evangelischen Familienbildungsstätte Münster. Langjährige Programmgestaltung und Organisation der Münsterschen Märchenwochen (1997-2006) . Seit 2009 Studienrätin am Gymnasium.
Schwerpunkte: vielfältige Erzählveranstaltungen unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten vorwiegend im Erwachsenenbereich, Seminartätigkeit und Erzählförderung für Erwachsene in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen, Vermittlung von Märchen in Schulen.

Publikation: diverse Beiträge in Veröffentlichungen der EMG.

 


Dr. Ursula Heindrichs

Germanistin, Märchenforscherin – Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie, Pädagogik in Freiburg i.Br., Innsbruck und Bonn; bis 1991 Studiendirektorin an einem UNESCO-Gymnasium. 1982 bis 1989 Vizepräsidentin, 1989 – 2001 Präsidentin, seit 2001 Ehrenpräsidentin der EMG. Forschungsschwerpunkte: Aktualität des Märchens, Märchen in den Schulen (Curriculum), Märchen in der neueren Dichtung.

Ehrungen: Bürgerpreis Gelsenkirchen 1992; Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen 1992; Bundesverdienstkreuz I. Klasse 1998; Europäischer Märchenpreis mit Heinz-Albert Heindrichs 2001.

Wichtige Publikationen: „Der Brunnen in der deutschen Dichtung“ (1957); „Es war einmal, es wird eines Tages sein.“ (2001). Mit Heinz-Albert Heindrichs Ausrichtung der Frühjahrstagungen und Kongresse sowie (Mit-)Herausgabe der Tagungsbände: „Die Zeit im Märchen“ (1987/90); „Tod und Wandel im Märchen“ (1989/91); „Volksmärchen und Volkslied“ (1991); „Märchen als Brücke für Menschen und Völker“ (1992); „Märchen und Schöpfung“ (1992/93); „Verwünschung und Erlösung im Märchen“ (1994); „Deutsche und italienische Märchen im Vergleich“ (1995); „ Das Märchen und die Künste“ (1995/96); „Märchen aus den Ländern der Mitternachtssonne“ (1998); „Zauber Märchen“ (1997/98); Alter und Weisheit im Märchen“ (1999/2000); „Märchen als Brücke für Menschen und Kulturen“ (2010/11) sowie die Anthologie „Märchen, die Brücken bauen“ (2010).

 


Dr. Angelika Benedicta Hirsch

Religionswissenschaftlerin, Autorin, Beraterin, Märchenerzählerin - Studium Judaistik/ Religionswissenschaft. Promotion in Religionsgeschichte "Märchen als Quellen für die Religionsgeschichte? Ein neuer Versuch der Auseinandersetzung mit den alten Problemen der Kontinuität oraler Tradition und der Datierung von Märchen" (1998).

Weitere wichtige Publikationen: "An den Schwellen des Lebens - Warum wir Übergangsrituale brauchen" (2004); "In sich gehen - Praxis und Konzept des Therapeutischen Wanderns" (2007); "Warum die Frau den Hut aufhatte - Kleine Kulturgeschichte des Hochzeitsrituals" (2008); "Ein Haus in Neukölln - Fast eine Liebeserklärung" (2008); "Slow Foot - Von München nach Venedig" (2008)

 


Barbara Hofmann

Atempädagogin nach Middendorf (dreijährige Vollzeitausbildung in München) privater Gesangsunterricht, u. a. in „Funktionalem Stimmtraining“ Weiterbildungen, u. a. in Traumarbeit, Atempädagogische und stimmbildnerische Arbeit in eigener Praxis. Fortbildungen für Erzieher(innen) und Lehrer(innen) und andere sprechende Berufe zum Thema „Atem und Stimme“. Seit 1997 Beschäftigung mit Märchen, langjährige Zusammenarbeit mit Margarete Möckel. Entwicklung der Methode „Atem, Körper und Stimme anhand eines Zaubermärchens“

 


Ingrid Jacobsen

Märchensammlerin, Erzählerin und Seminarleiterin – Studium für das Lehramt in Kiel; langjähriger Aufenthalt in Lateinamerika; Vorträge und Seminartätigkeit in verschiedenen Bildungseinrichtungen im In- und Ausland;2003-2006 Lehrauftrag an der Universität Flensburg; 2001-2008 Vizepräsidentin der EMG, verantwortlich insbesondere für die Erzählförderung. Skandinavienbeauftragte der EMG seit 2009. Ausrichtung des Frühjahrskongresses der EMG: „Sprachmagie und Wortzauber – Die Sprache im Märchen“, 2003 in Flensburg. 2011 Ausrichtung des EU-Projektes „Märchen über Grenzen – Deutsch-Dänische Märchentage“. Mitherausgeberin der Tagungsbände: „Sprachmagie und Wortzauber/Traumhaus und Wolkenschloss“ (2004); „Märchenhaftes Irland /Vom glücklichen Ende“ (2009). Mitherausgeberin der Märchenbände: „Verlorene Paradiese – gewonnene Königreiche“ (2004); „Der Turm zu den Sternen“ (2007); „Vom glücklichen Ende“ (2008); „Diebe, Dummlinge, Faulpelze & Co. - Von Außenseitern und Außergewöhnlichen in Märchen “ (2009). Seminar-Schwerpunkte: u.a. Hans Christian Andersen, 1001 Nacht, von genialen Einfällen und überraschenden Wendungen in den Volksmärchen und Gestaltendes Erzählen.

Wichtige Publikationen: „La Colonia Tovar“ (Caracas 1992); „Von noch einem, der auszog das Fürchten zu lernen – Brasilianische Zaubermärchen“ (São Paulo 1999); verschiedene Aufsätze zu kulturwissenschaftlichen Themen in Lateinamerika.

 


Jürgen Janning

(*1939) Lektor für Sprecherziehung an der Pädagogischen Hochschule / Westfälischen Wilhelms-Universität Münster i. R. Von 1977-1983 Vizepräsident, von 1983-1989 Präsident der Europäischen Märchengesellschaft e.V. Seit 1985 stellvertretender Vorsitzender der Märchen-Stiftung Walter Kahn, seit 2002 Vorstandsvorsitzender, seit 2011 Kuratoriumsvorsitzender der Märchen-Stiftung Walter Kahn. Umfangreiche Tätigkeit als Rezitator, Märchenerzähler und Seminarleiter. Buch- und Zeitschriftenbeiträge zu Themen der Sprecherziehung und des Märchenerzählens. 2009 Verleihung des Thüringer Märchen- und Sagenpreises.

Auswahl der Veröffentlichungen: Märchenerzählen: Lässt es sich lernen – kann man es lehren? 1983; Das erste Märchen von der Unke. Erfahrungen und Einsichten beim erzählenden Erarbeiten. 1991; Choreographie rhythmischer Spannungsverläufe. Ein methodischer Ansatz zum textgebundenen Erzählen.2002; Von der Wirklichkeit der Volksmärchen (Mit 2 CDs) Ringvorlesung Münster. 2005; 50 Jahres Europäische Märchengesellschaft. 2007; Das Hirtenbüblein – ein harmloses Kindermärchen? 2009; Johann Peter Hebels Kalendergeschichten als Erzählvorlage interpretiert – exemplarisch vorgeführt an „Das wohlfeile Mittagessen“. 2011

 


Sieglinde Knoch

Märchenerzählerin, Autorin, Bibliothekarin – Ab 1985 Erzählseminare bei Felicitas Betz, Erika Hofmann-Tidten, Jürgen Janning, Gertrud Hempel. Sprachgestaltung bei Sabine Eberle (Bonn) und Beate Krützkamp (Hamburg/Berlin). Ab 1991 Seminarleiterin bei der EMG, bei anderen Bildungseinrichtungen und für private Seminare zum Märchenerzählen, zur Märchenkunde, zum meditativem Umgang mit Märchen. Von 1995 bis 2001 Vizepräsidentin der EMG.

Publikationen: Praxisbuch Märchen (2001, 4. Aufl.), Fisch und Flügel, Märchen und Gedichte vom Alter und für das Alter (2007); Die Önnereersken, Sagen und Märchen von Nordfriesland (2008); Die Zaubermühle oder Wie das Salz in die Nordsee kam (2010); Meeresmärchen, ein Bilderbuch für die Ohren (2011); Praxisbuch II (erscheint im Herbst 2012); Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.

 


Martin Kuske

Germanist, Bibliothekar und Märchenerzähler, 14 Jahre Jugendbücherei Berlin-Spandau, seit 1994 in der Erwachsenenbildung, überwiegend an Volkshochschulen, mit den Schwerpunkten Literatur, Schreibwerkstätten und Deutsch als Fremdsprache. Seminarleiter der EMG; seit 1991 öffentliches Erzählen für Kinder und Erwachsene, seit 2011 regelmäßig an Schulen und Kindergärten im Rahmen des Projekts: "Lippe erzählt", von 2007 bis 2010 im Vorstand des Förderkreises des Märchenmuseums Bad Oeynhausen als Schriftführer. 

 


Dr. Harlinda Lox

Erzählforscherin und wissenschaftliche Autorin – Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Gent/Belgien; Vortragstätigkeit in verschiedenen Bildungseinrichtungen (u.a. für die Universität Vrije Tijd). Seit 2001 Vizepräsidentin der EMG. Themenschwerpunkte: Das Motiv des Todes in der europäischen Erzählkultur, populäre Kristallisationsgestalten in der europäischen Erzählkultur, ätiologische Geschichten in der flämischen Erzählkultur. Seit 2002 Herausgeberin der Reihe VEMG; Mitherausgeberin der Märchenbände „Verlorene Paradiese – gewonnene Königreiche“ (2004); „Der Turm zu den Sternen“ (2007); „Vom glücklichen Ende. Märchen“ (2008) „Diebe, Dummlinge, Faulpelze & Co. Märchen von Außenseitern und Außergewöhnlichen“ (2009); „Märchen, die Brücken bauen“ (2010).

Wichtige Publikationen: „Flämische Märchen“ (1999); „Van stropdragers en de pot van Olen. Verhalen over Keizer Karel“ (1999); zahlreiche Motiv- und Erzähltypen-Analysen für die „Enzyklopädie des Märchens“.

 


Marita Lück

Kulturwissenschaftlerin und Märchenerzählerin
Seit 1990 lebt, lernt und erzählt Marita Geschichten auf den Orkneyinseln im Norden Schottlands. Sie wurde 1999 mit einem Stipendium des schottischen Amtes für Kunst und Kultur ausgezeichnet, das ihr ermöglichte, von den alten Meistern der keltischen Erzähltraditionen zu lernen und mit ihnen bis heute zusammenzuarbeiten.
1959 in Deutschland geboren, arbeitete sie nach ihrer Ausbildung zur Baumschulgärtnerin zunächst in Deutschland und Norwegen, und studierte danach an der Universität Hildesheim Kulturwissenschaften. Ihre wissenschaftliche Abschlussarbeit behandelte Keltische Feengestalten in Verbindung mit der Tiefenpsychologie C. G. Jungs und erschien unter dem Titel “Im Zauberkreis der Feen” beim Patmos Verlag, Düsseldorf.
Marita erzählt ihre Geschichten im Rahmen von Kunst-, Astronomie-, Philosophie- und Archäologieprojekten für Kinder und Erwachsene, als Reiseleiterin und Reiseleiterausbilderin auf den Orkney Inseln sowie auf internationalen Veranstaltungen in Schottland, Deutschland, Australien, Amerika und Kanada.

 


Dr. Ricarda Lukas

Studium der Humanmedizin in Leipzig - Facharztausbildung Psychiatrie/ Neurologie und Ausbildung zur Psychotherapeutin. Von 1986 bis 1199 Arbeit im stationären Bereich, seit 1999 niedergelassene Psychotherapeutin in Halle. 2000 Promotion („Zu psychischen Folgen stalinistischer Haft“). Seit 2005 Mitglied, seit 2008 Schriftführerin der EMG. 2011 Ausrichtung des Kongresses „Heimliche Helfer – Unheimliche Begleiter“ in Senftenberg.

 


Sabine Lutkat

Erziehungswissenschaftlerin und Märchenerzählerin – Studium der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Germanistik an der Freien Universität Berlin; freiberuflich tätig in der Erwachsenenbildung mit Vorträgen und Seminaren zu Märchenthemen, als Märchenerzählerin sowie als Reiseleiterin in Irland. Seit 2004 Präsidiumsmitglied der EMG, seit 2008 Vizepräsidentin der EMG, verantwortlich insbesondere für die Erzählförderung. 2011 Preisträgerin des Gertrud-Hempel-Volkserzähler-Ringes. Ausrichtung von Kongressen/Tagungen der EMG: „Traumhaus und Wolkenschloss – das Märchen und seine Räume“ (2003); „Dunkle Mächte im Märchen und was sie bannt“ (2006); „Der Vater in Märchen, Mythos und Moderne“ (2007); „Märchenhaftes Irland: die grüne Insel und ihre Märchen“ (2008).

Wichtige Publikationen: Mitherausgeberin der Kongressbände „Sprachmagie und Wortzauber – Traumhaus und Wolkenschloss“ (2004); „Dunkle Mächte im Märchen und was sie bannt – Recht und Gerechtigkeit im Märchen“ (2007); „Der Vater in Märchen, Mythos und Moderne – Burg und Schloss, Tor und Turm im Märchen“ (2008); „Märchenhaftes Irland: die grüne Insel und ihre Märchen – Vom glücklichen Ende“ (2009). Herausgeberin des Märchenbandes „Feen-Märchen“ (2007). Autorin diverser Artikel in den Jahresbänden der EMG.

 


Annette Martin

Annette Martin, geb. 1962 ist Betriebswirtin HWK und Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens in Bad Brückenau.  Sie wirkt im Präsidium als Schatzmeisterin. 2008 war Frau  Martin die Ausrichterin des Märchenkongresses „Vom glücklichen Ende“ in ihrer Heimatstadt Bad Brückenau. Frau Martin erzählt aus dem Schatz der weltweit gesammelten Volksmärchen. Geschichten und Schwänke in fränkischer Mundart erweitern das Programm.

 


Dirk Nowakowski

(1954) Handwerkliche, pädagogische, künstlerische Ausbildung und Studium.
Tätigkeiten als Erzieher und Kulturpädagoge in Kinder, Jugendlichen und Erwachseneneinrichtungen,
als Grafikdesigner, Bühnenbildner, Puppenbauer und Spieler an der Mannheimer Puppenbühne.
Zehnjährige Tätigkeit als museumspädagogische Honorarkraft in der völkerkundlichen Abteilung des Reiß- Engelhorn Museums.
Dozententätigkeit im Bereich Erzählen, Vermittlung von ethnologischen und kulturhistorischen Hintergründen sowie
künstlerisches Gestalten von Märchen und Geschichten.
Seit 1984 Erzähler von Märchen, Mythen und Geschichten für alle Altersgruppen.

 


Brigitta Schieder

Dipl. Logotherapeutin (V. E. Frankl),  Beratung und Begleitung; Seminarleiterin in pädagogischen Einrichtungen;
Märchenerzählerin; Märchen- und Erzählseminare in Deutschland und Österreich.
Autorin von zahlreichen Fachartikeln und Büchern.
Wichtige Publikationen: "Erzähl mir doch ein Märchen" - 60 wertvolle Märchen für Kita und Grundschule / 2009;
"Mit Märchen durchs Jahr" / 2003;  "Märchen machen Mut" - Ein Werkbuch zur Werteerziehung und Persönlichkeitsentfaltung / 2000
"Geschichten, die zum Glauben führen" - Symbolik in Bibel und Märchen für die religiöse Erziehung / 2010

 


Ursula Thomas

Märchenerzählerin (auch in rheinischer Mundart) - langjährige Tätigkeit im heilpädagogischen Bereich in einem Montessori-Kinderhaus. Heute Seminarleiterin in Bildungshäusern der Erwachsenenbildung. Programmgestaltung der Münster´schen Märchenwochen.  Gründete den Märchenzirkel Münster.

 


Prof. Dr. Hans-Jörg Uther

Apl. Prof. Dr. phil., Literaturwissenschaftler und Germanist (*1944). Mitherausgeber der “Enzyklopädie des Märchens” sowie der Zeitschrift “Fabula”. Forschungsschwerpunkte: Komparatistische und historische Erzählforschung, Grimm-Philologie, Kinder- und Jugendliteratur, Typen-, Stoff- und Motivforschung. Zuletzt erschienen 2005 der dreibändige Typenkatalog “The Types of International Folktales” (ATU) und 2008 das “Handbuch zu den ‘Kinder- und Hausmärchen’ der Brüder Grimm”.

 


Christiane Willms

Erzählerin, Dipl.-Sprecherin, Dipl.-Sprecherzieherin, Pädagogin. Studium für das Lehramt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Fächern Musik, Deutsch und Mathematik. Studium der Sprecherziehung und Sprechkunst an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Reisen und Leben in Afrika, Asien und dem Nahen Osten. Als professionelle Erzählerin kann man sie auf Bühnen und privaten wie öffentlichen Festen und Erzählfestivals in ganz Deutschland und im Ausland erleben – u.a. in Frankreich, Rumänien, Israel und Südafrika. Sie wurde mit dem Märchenerzählerpreis in Silber ausgezeichnet. Als Sprecherin arbeitet sie für Bühne, Tonstudio und Rundfunk. Sie ist Mitglied im Sprecherensemble der Akademie für gesprochenes Wort. Als Sprecherzieherin und Pädagogin übt sie eine rege Seminartätigkeit aus. Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Gastdozentin der Theaterakademie München, Gastdozentin der Universität Caen.

CD-/DVD-Veröffentlichungen:
- CD mit Lyrik zum Buch „Worte sind der Seele Bild“, hrsg von Jürgen Janning, gesprochen von Jürgen Janning und Christiane Willms (2003)
- Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus – Märchen und Lyrik mit Jürgen Janning und Christiane Willms (2005)
- Deutsche Sprecherin der Bilderbuch-DVDs mit den Geschichten des reiselustigen Kuschelhasen Felix: Annette Langen & Constanza Droop - Briefe von Felix und andere - Geschichten,   Abenteuerliche Briefe von Felix & Neue Briefe von Felix (2008)
- Was der Truthahn kann – Christiane Willms erzählt. Märchen, Geschichten und Lieder (2010)