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Band 29: Sprachmagie und Wortzauber/ Traumhaus und Wolkenschloss

Herausgeber: Harlinda Lox, Ingrid Jacobsen, Sabine Lutkat
ISBN 3-89875-130-9 (2004 - 350 Seiten)
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Preis:
Brutto-Verkaufspreis: 20,00 €
Netto-Verkaufspreis: 18,69 €
MwSt.-Betrag: 1,31 €
Beschreibung

Über die Sprache haben wir Menschen teil an der schöpferischen Kraft der Phantasie. Sie ist im Märchen geheimnisvoll bewahrt, vermag zu verzaubern und Magisches zu bewirken. Märchen erzählen von einer Zeit, als die Tiere, Pflanzen und selbst die Dinge noch sprachen und dem Märchenmenschen auf seinem Weg mit ihrem Wissen half. Der Magie der Märchensprache begegnen wir in ihren Zauberformeln und erleben das Märchen als sprachliches Kunstwerk.
Von besonderer Bedeutung sind im Märchen auch die Orte, an die der Held auf seiner Suchwanderung gelangt. So erzählen viele Volksmärchen von Traumhäusern, in denen neuer Lebensmut zuwächst, manchmal aber auch von Wolkenschlössern, in denen der Verlust der eigenen Identität droht. Immer jedoch werden Grenzen der inneren und äußeren Wirklichkeit überschritten, und der Held entwickelt und erweitert sein Bewusstsein.

Beiträge Übersicht:

Ingrid Jacobsen
Vorwort

Teil I: Sprachmagie und Wortzauber - die Sprache im Märchen

Heinrich Dickerhoff
Im Anfang war das Wort

Ingrid Jacobsen
Sprachmagie und Wortzauber

Ursula Heindrichs
Von den magischen Versen im Märchen

Helga Bleckwenn
Formel, Vers und Lied
Über magische Sprache in orientalischen und europäischen Märchen

Katalin Horn
Do köhm de Butt answemmen un säd
Die Sprache der Tiere, Pflanzen und Dinge im Märchen

Barbara Gobrecht
»Was sich liebt, das neckt sich«
Die Sprache von Brautleuten und Ehepaaren in Märchen und Schwänken

Heinz Rölleke
Die »Kinder und Hausmärchen« der Brüder Grimm als sprachliches Kunstwerk

Johan de Mylius
das Zauberwort der Märchensprache

Heinz-Albert Heindrichs
Was wussten die Grimms vom goldenen Schnitt?

Teil II: Traumhaus und Wolkenschloss - das Märchen und seine Räume

Sabine Wienker-Piepho
Schlösser im europäischen Volksmärchen
Überlegungen zur Verortung des Nicht-Verortbaren

Helga Volkmann
Der Märchengarten als Landschaftsutopie
»... und in einem Augenblick war aus dem wilden Wald ein prächtiger Garten geworden«

Gloria Zagami
Türme, Treppen, Himmelsleiter -
italienische Märchenheldinnen auf dem Weg nach oben

David Blamires
Irdisches und Unterirdisches bei der Begegnung mit Elfen in englischsprachigen Märchen

Susanne Galley
Heilige, schöne und schreckliche Orte
Zur spirituellen Topographie der chassidischen Legenden

Dieter Wiedemann
»Der Alltag wird im Märchen schön«
Märchenräume aus filmischer Perspektive

Bernd Rieken
Tiefenpsychologische Zugänge zum Motiv der verbotenen Kammer

Martin Feltes
»Der Traum vom Raum« - zur Architektur der Anderswelt in Malerei und Baukunst

Margarete Möckel
Wenn aus einer Hütte ein Schloss wird
Wandlungen der Innenräume

Kristin Wardetzky
Das Ehegemach - Ort der Sehnsucht, Ort des Schreckens