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Veranstaltungsnummer 50

19.-21. November 2021 - Sibylle Walden

Gertrudenstift
48432 Rheine

„Das Wasser des Lebens“ (Brüder Grimm, KMH 97) - oder wie wir uns beleben an unserer inneren Quelle der Vitalität und Heilung

„Ich liebe das Meer (Wasser) wie meine Seele, denn es ist meine Seele“ (nach Heinrich Heine)

Märchen enthalten von Generationen von Menschen reichstes, gewachsenes, uraltes Erfahrungswissen über typische menschliche Entwicklungswege aus menschlichen Krisen heraus.
So machen wir uns im Kurs auf, das "Wasser des Lebens“ zu finden, das uns in Verbindung mit tiefer, strömender Lebendigkeit und Ganzwerdung bringt und uns seelisch labt.
Das Märchen weiß, wenn etwas fehlt in unserem Leben, was den lebendigen Fluss strömen lässt, wenn da in uns ein „kranker König“/ ein herrschendes Prinzip die Oberhand hat, dem „das Lebenswasser“ fehlt, so dass die von „ihm“ vertretenen Werte, Einstellungen und Haltungen erstarrt sind, uns schwächen und unser „ganzes inneres Reich“, unser Alltags- und Beziehungsleben darunter leidet. Dann tut Gesundung oder Ablösung dringend Not.
Wenn im Märchen „der junge Prinz“ auszieht, um für den alten, kranken Vater das „Wasser des Leben“ zu finden, so begibt sich eine junge, vitale, ins Leben mutig hineinstrebende Seite in uns auf die Suche nach heilender Lebendigkeit, echten Gefühlen und tiefer Liebe – nach uns SELBST – jenseits all der „Ego-Identifikationen“, in die wir uns immer wieder schmerzhaft hineinverwickeln.
Im Märchen begegnet der Held dem alten Weisen (oder in einer anderen Fassung „klugen Zwerg“), einer inneren klugen, natürlichen Lebensweisheit mit ihren Richtungsweisungen, der wir – wahrnehmbar u.a. als leiser Stimme der Intuition – zuhören und kennenlernen können. Im Seminar gilt es, die im Märchen angebotenen „helfenden Kräfte“ und Ressourcen, die lebensgestaltenden Seelenkräfte auf eine kreative und lösungsorientierte Weise in uns zu entdecken und in unser Leben zu integrieren.
Im Rahmen des Konzeptes der „Psychosynthese & Transpersonalen Psychologie“ arbeite ich mit den Methoden der Imagination und Teilpersönlichkeiten sowie mit dem symbolpsychologischen Ansatz C.G. Jungs und Elementen aus Drama- und Gestalttherapie.

Bitte mitbringen: Tagebuch, Schreibutensilien, Wachsmalstifte

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Unterkunft und Verpflegung: ca. 165 €
Kursgebühr: 110 €

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